Gebete – Geistliche Gedanken

Gebet zum Weltgebetstag um geistliche Berufe

Herr Jesus Christus, immer wieder stehe ich vor der Herausforderung, mich entscheiden zu müssen. So viele Möglichkeiten stehen mir offen. Gibt es einen Auftrag für mein Leben, den ich entdecken und erfüllen kann? Gibt es eine konkrete Aufgabe, die mir für den heutigen Tag gestellt ist? So vieles scheint sinnvoll und gut. Wie finde ich in all dem das Richtige für mich? Was kann mir helfen, das zu wählen, was zu mir passt und was du von mir willst? Welche Richtung soll ich einschlagen? Ich höre von Menschen in der Heiligen Schrift, die wussten, was sie zu tun haben. Von Maria, die dir zugehört hat und alles andere darüber vergessen konnte. Von ihrer Schwester, Marta, die in ihrer Arbeit ganz aufgegangen ist. Oder von den Aposteln, die alles stehen und liegen gelassen haben, um dir nachzufolgen. So eine Klarheit wünsche ich mir. Ich bitte dich: zeige mir, wie ich meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen kann. Lass mich erkennen, für wen ich da sein soll. Hilf mir, entsprechend zu handeln. Ich vertraue darauf, dass du auch für mich eine Aufgabe hast, die nur mir gestellt ist. Ich weiß, dass du mir zur Seite stehst und mir die Kraft gibst, sie zu erfüllen. Hilf mir, dass ich durch meinen Glauben andere für deine frohe Botschaft begeistere. Stärke mich, damit ich durch meine Hoffnung Trost spende. Erfülle mich mit deiner Liebe, damit ich meinen Mitmenschen liebevoll begegne. Mach mich bereit, auf dein Wort zu hören und deine leise Stimme in meinem Alltag wahrzunehmen. Gib mir den Mut, darauf zu antworten und dir nachzufolgen. Andere warten darauf. Ich will für sie da sein, so wie du für mich da bist. Gib mir die Entschiedenheit, die ich dafür brauche. Dir soll mein Leben gehören. Und damit all jenen, zu denen du mich senden willst. Amen.

Jahresgebet, Zentrum für Berufungspastoral

Gebete zum Heiligen Geist

Gebete-zum-Heiligen-Geist-Pfingsten

Gebete zur Gottesmutter Maria

Mariengebete

Weihegebet-des-Bistums-an-Maria

Kreuz

Das Aschekreuz kann man nicht weichspülen oder sich geschmeidig reden. Asche ist Asche. Und wir reden ja auch gar nicht drum herum. Die Worte sind ganz direkt: „Denk dran: Du bist Staub. Und du wirst wieder Staub.“ Das muss man sich erst einmal anhören mögen. Wer immer du auch bist, was immer du dir auch einbildest, was auch immer dich besonders auszeichnen mag, was auch immer du glaubst anderen voraus zu haben: Staub bist du. Staub wirst du. Das ist eine krasse Ansage. Sie stimmt. Das wissen wir alle. Meistens wollen wir das nicht wahrhaben. Am Aschermittwoch muten wir uns diese Wahrheit ausdrücklich zu. Dazu gehört Mut. Es ist nicht nur Asche, sondern auch Kreuz. Das Kreuz ist in unserer Gesellschaft überwiegend zum Zeichen des Todes geworden: die Friedhöfe sind voll davon. Das Kreuz ist auch Zeichen von Leid und Not. Und wir tun uns heute dieses Zeichen freiwillig an. Wer freiwillig ein Kreuz trägt, der solidarisiert sich mit allen, denen zwangsweise ein Kreuz auferlegt ist. Wer freiwillig ein Kreuz trägt, der verbündet sich mit denen, die unfreiwillig Leid und Not zu tragen haben. Auch dazu gehört Mut. Und jetzt frage ich mal: Wie werden Sie das am Ende dieses Gottesdienstes machen? Werden Sie rausgehen und irgendwie klammheimlich das Aschekreuz von der Stirn wischen? Damit man es draußen auf der Straße nicht so deutlich sieht? Oder werden Sie es tatsächlich öffentlich tragen? Dazu gehört Mut.

Monsignore Bernd Winter

Heiliger Josef

Heiliger-Josef-Gebet

Heiliger-Josef-Litanei

Darstellungen des heiligen Josef in St. Michael, Kadeltshofen/Remmeltshofen

Heiliger Martin

Guter Gott, lieber Vater im Himmel! Öffne unsere Augen, dass wir sehen, wenn einer in Not ist. Öffne unsere Ohren, dass wir hören, wenn einer unsere Hilfe braucht. Öffne unsere Herzen, dass fremde Not uns nicht gleichgültig lässt. Öffne unsere Hände, dass wir denen geben, die es nicht so gut haben wie wir. Öffne unseren Mund, dass wir denen Mut zusprechen, die Angst haben oder traurig sind. Lenke unsere Füße, dass wir mit denen gehen, die allein sind und den Weg nicht kennen. Du bist uns nahe in deinem Sohn. Er sei unsere Hilfe bei diesen vielen kleinen Schritten, er, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Gebet am Martinsfest, Bonifatiuswerk

Verstorbene

In unserem eigenen Leben erfahren wir schon, dass ein Mensch, wenn er gestorben ist, im Gedächtnis derer, die ihn gekannt und geliebt haben, noch irgendwie fortbesteht. In ihnen ist ein Stück seiner selbst lebendig geblieben. Aber freilich ist es nur ein Stück von ihm, gleichsam ein Schatten von ihm, und eines Tages werden auch diese Menschen sterben und jenes Fortleben, das sie ihm durch ihre Liebe schenken konnten, wird beendet sein. Gott aber vergeht nie und wir alle bestehen davon her, dass er uns liebt, dass er uns schöpferisch gedacht hat, so dass wir sind. In seiner Liebe gründet unsere Ewigkeit. Wen Gott liebt, der vergeht nicht mehr. In ihm, in seinem Gedenken und Lieben lebt nicht nur ein Schatten unserer selbst fort, sondern in ihm, in seiner schöpferischen Liebe, sind wir selber in unserem Ganzen und Eigentlichen für immer bewahrt und unsterblich. Seine Liebe ist es, die uns unsterblich macht, und diese Unsterblichkeit gewährende Liebe, sie ist es, die wir „Himmel“ nennen. Der Himmel ist so gar nichts anderes als eben dies, dass Gott groß genug ist, um auch für uns geringe Wesen Platz zu haben.

Gedanken von Papst Benedikt XVI.

Verschiedene Gebete

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Lasst uns nun gemeinsam für alle Opfer des Krieges beten, dass der allmächtige Gott ihnen ewiges Leben und nie endenden Frieden schenke und sie liebevoll in seine Arme nehme. Wir wollen auch für uns alle beten, dass wir über die religiösen Bekenntnisse hinweg in Harmonie und Frieden leben können, in dem Bewusstsein, dass wir in den Augen Gottes alle Brüder und Schwestern sind. Höchster Gott, Herr über die Zeit und über die Geschichte, du hast die Welt aus Liebe erschaffen und du hörst nie auf, deinen Segen über deine Geschöpfe auszugießen. Jenseits des Ozeans von Leid und Tod, jenseits der Versuchungen von Gewalt, Ungerechtigkeit und ungerechtem Gewinn, begleitest du deine Söhne und Töchter mit der zärtlichen Liebe eines Vaters … Von unseren Sorgen und allzu irdischen Ambitionen abgelenkt, haben wir deine Pläne des Friedens und der Harmonie nicht immer erkannt. Wir haben uns in uns selbst und in unseren Eigeninteressen verschlossen. Dir und unseren Mitmenschen gegenüber gleichgültig, haben wir die Türen zum Frieden verriegelt … Lehre uns verstehen, dass du uns deinen Plan der Liebe, des Friedens und der Versöhnung anvertraut hast, damit wir ihn in der Zeit, in der kurzen Spanne unseres irdischen Lebens verwirklichen können. Lass uns verstehen, dass es nur dann möglich sein wird, diese Stadt und dieses Land wiederaufzubauen und die vom Schmerz zerrissenen Herzen zu heilen, wenn wir deinen Plan der Liebe ohne Umschweife in die Tat umsetzen. Hilf uns, unsere Zeit nicht allein mit unseren egoistischen Interessen zu verbringen, die wir als Einzelne oder als Gruppe verfolgen, sondern im Dienst deines Plans der Liebe.

Gebet von Papst Franziskus in Mossul im März 2021

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Gebet-zum-Jahreswechsel