Gottesdienste aus der Pfarreiengemeinschaft

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In der Heiligen Woche (Karwoche) gehen wir den Leidensweg des Herrn mit bis zu seiner Auferstehung: vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zum Tod am Kreuz, von der Grabesruhe bis zum Ostermorgen. Am Palmsonntag gedenken wir des Einzugs Jesu in Jerusalem und seines Leidens. Sein Einzug auf einem Esel macht deutlich, dass sein Königtum nicht von dieser Welt, vielmehr ein Königtum der Liebe ist. Die Drei Österlichen Tage bilden den Höhepunkt des Kirchenjahres. Mit der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag beginnt die Feier der Drei Österlichen Tage. Im Mittelpunkt steht die Einsetzung der Eucharistie. Am Karfreitag gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu. Die Kirche trauert und fastet, weil ihr der Bräutigam genommen ist. Da die Drei Österlichen Tage eine große Feier bilden, knüpft der Einzug in Stille an die stille Entlassung am Gründonnerstag an. Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn. Mit Fasten und Gebet erwartet sie seine Auferstehung. Christus steigt hinab in die Unterwelt, zerbricht ihre Pforten und führt die Verstorbenen aus dem Reich des Todes zur Auferstehung. (Aus dem Gotteslob)

Palmsonntag

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land (Palmsonntag 2020)

Liebe Schwestern und Brüder, die Situation vieler Christen im Heiligen Land ist bedrückend. Das Wort von der Perspektivlosigkeit macht die Runde. Palästinensische Christen erleben sich in doppelter Weise als ausgegrenzt: als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der großenteils muslimischen Bevölkerung. Viele sind schon ausgewandert; die Zahl der Ausreisewilligen ist nach wie vor hoch! Aber es gibt auch Hoffnungszeichen. Dazu gehören die christlichen Schulen und Bildungseinrichtungen im Westjordanland. Sie legen einen Schwerpunkt auf die interreligiöse Friedenserziehung von Juden, Christen und Muslimen und fördern damit eine offene und tolerante Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Gemeinsamkeiten wie Unterschiede miteinander zu diskutieren und Stereotype zu überwinden. Die Christen im Heiligen Land benötigen unsere Solidarität, um ihren Dienst an den Menschen und der Gesellschaft erfüllen zu können. Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande und die Franziskaner vor Ort stehen deshalb an ihrer Seite. Sie fördern kirchliches Leben und christliche Bildung. Sie, liebe Schwestern und Brüder, können mit Ihrer Spende diese wichtige Arbeit unterstützen und so an einer friedlichen und gerechten Entwicklung in der ganzen Region mitwirken. Für all Ihr Engagement sagen wir Ihnen unseren herzlichen Dank.  

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Pax-Bank, IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10,

Stichwort: Spende zu Palmsonntag