Corona-Virus – Hinweise zu Gottesdiensten und Veranstaltungen

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft!

Aufgrund der aktuellen Situation bzw. der Weisungen des Bistums Augsburg sind in unserer Pfarreiengemeinschaft alle Veranstaltungen bzw. Sitzungen abgesagt.

Ebenso werden keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Das Bistum Augsburg weist zudem darauf hin:

  • In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Bistum Augsburg die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht damit für alle Gläubigen ausgesetzt ist. Derzeit hat Vorrang, der Ausbreitung des Coronavirus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten.
  • Die Gläubigen sind gebeten, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf der Internetseite www.bistum-augsburg.de zu finden. 
  • Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet unbedingt geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z. B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. 
  • Krankensalbung und Krankenkommunion: Der Dienst an den Alten, Kranken und Sterbenden ist weiterhin Aufgabe unserer Seelsorgerinnen und Seelsorger, d. h. die Spendung der hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.
  • Beerdigungen finden weiterhin statt. Auch hier gilt, dass die Vorgaben der zuständigen staatlichen und kommunalen Behörden einzuhalten sind. Das Requiem ist zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Es sei für unsere Pfarreiengemeinschaft darauf hinweisen, dass die Priester die Heiligen Messen – im Blick auf die genannten Intentionen sowie die Anliegen unserer Zeit – „stellvertretend“ feiern werden. Die Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft werden tagsüber für das persönliche Gebet geöffnet sein.

Wir wollen geistlich und im Gebet mit Ihnen verbunden bleiben. Dafür gibt es folgende Angebote:

  • An den Sonntagen können Sie per Video einen Gottesdienst aus der Pfarreiengemeinschaft mitfeiern.
  • Jeden Abend besteht die Möglichkeit, um 19.30 Uhr über das Internet gemeinsam zu beten.
  • Regelmäßig werden Sie auf der Homepage einen geistlichen Impuls sowie Hausgottesdienste für das (gemeinsame) Gebet zu Hause finden.
  • Alle, denen es nicht möglich, über das Internet mitzufeiern bzw. mitzubeten, schließen wir besonders ins Gebet und in die Heilige Messe ein. Beten wir füreinander.

Alle Infos zum Gottesdienst und den anderen Angeboten finden Sie auf der Homepage. Dies gilt ebenso bezüglich weiterer Informationen bzw. Entwicklungen. Nehmen Sie zudem gerne mit dem Pfarrbüro Kontakt auf. Sie können sich auch die Ansage auf dem Anrufbeantworter des Pfarrbüros anhören.

Gottes Gnade, Kraft und Segen mögen Sie begleiten! Herzlich grüßen Sie Pfarrer Reinfried Rimmel mit dem Pastoral-Team

Gebete

Gottes Kraft stärke deinen Rücken,

sodass du aufrecht stehen kannst, wo man dich beugen will.

Gottes Zärtlichkeit bewahre deine Schultern,

sodass die Lasten, die du trägst, dich nicht niederdrücken!

Gottes Weisheit bewege deinen Nacken,

sodass du deinen Kopf frei heben

und ihn dorthin neigen kannst, wo deine Zuneigung vonnöten ist.

Irischer Segenswunsch

Gebet-in-schwerer-Zeit

Herr Jesus Christus,
du hast deine Liebe und Barmherzigkeit den Kranken und Schwachen gezeigt.
In deiner Nähe konnten sie atmen und neue Hoffnung schöpfen.
Durch dich haben sie Heilung, Friede und Versöhnung gefunden.
Herr, wir bitten dich, sei auch hier bei uns.
Lass uns deine segnende Hand spüren und schenke uns dein Heil.
Gib uns Geduld und Kraft, diese Zeit zu bestehen.
Lass uns nicht verzagen.
Hilf uns, die Zeit zu nützen für gute Worte und Gesten der Liebe.
Öffne unsere Augen und unser Herz für deine Wunder.
So segne und bewahre uns der Herr, unser Gott,
durch seinen Sohn, Jesus Christus, in der Kraft des Heiligen Geistes.

Margret Schäfer-Krebs

Weihegebet-des-Bistums-an-Maria

Hl.-Josef-Litanei

Gedanken

Gedanken von Papst Franziskus

Papst Franziskus ging in seiner Predigt auf den Abschnitt „Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott!“ aus der Tageslesung aus dem Buch Hosea ein. Diese Passage erinnere ihn an den Verlorenen Sohn im Lukasevangelium, und da komme ihm ein italienisches Lied in den Sinn, das vor 75 Jahren auch in Argentinien viel gesungen wurde und in dem es heißt: „Kehr zu deinem Vater zurück“. Und genau so sei Gott, fügte Franziskus an: „Er ist ein Vater, kein Richter. Ein Vater, der seinen Sohn von weit her kommen sieht, weil er auf ihn wartet. Geht zurück zu eurem Vater, er wartet auf euch. Es ist die Zärtlichkeit Gottes, die in der Fastenzeit zu uns spricht: der Zeit, in uns zu gehen.“ Man solle sich nicht schämen, zum Vater zurückzukehren. Denn Gott lade uns immer ein, zu ihm zurückzukommen, führte Franziskus weiter aus. Der Gott der Zärtlichkeit heile alle Wunden im Leben, und auch die vielen schlimmen Dinge, die wir vielleicht getan haben. Das sei das zweite Versprechen, das man bei Jesaja nachlesen könne: der Gott, der uns von den Sünden reinigt. „Zu Gott zurückzukehren bedeutet, in die Umarmung des Vaters zurückzukehren. Er ist in der Lage, unser Herz zu verwandeln, aber er möchte, dass wir den ersten Schritt tun, nach Hause zurückkehren.“

Die Fastenzeit sei jener Moment der Umkehr des Herzens, der zum Sakrament der Versöhnung hinführe. Gerade in der Beichte reinige und umarme Gott einen jeden von uns. „Ich weiß, dass viele zu Ostern zur Beichte gehen, aber ich weiß auch, dass es jetzt nicht leicht ist, einen Priester zu finden. Tun wir also, was im Katechismus steht: sprechen wir mit Gott und sagen wir ihm die Wahrheit. Bitten wir um Vergebung, dann werden wir in die Gnade Gottes zurückkehren. Man kann auch ohne Priester zu Gott zurückkehren.“ Am Ende seiner Predigt brachte Franziskus den Wunsch zum Ausdruck, dass sich die Menschen wieder auf die Worte aus dem bekannten italienischen Lied besinnen mögen, das von der Rückkehr zum Vater erzählt. Denn der Vater warte schon sehnlichst auf einen jeden von uns. Danach lud Franziskus alle zur geistlichen Kommunion ein. (Quelle: vatican news, 20.03.2020)

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