Bergmesse 2014

Bergmesse der Pfarreiengemeinschaft Pfaffenhofen

 

Nachdem das Wetter in der Woche vor dem 21. September schlecht und unbeständig war und die Vorschau für den Sonntag mit hoher Wahr­scheinlichkeit Regen voraussagte, war es nicht sicher, ob die Hl. Messe wie geplant stattfinden kann. Am Freitag entschloss man sich, auf jeden Fall zu fahren. So machten sich am Sonntagvormittag ein Bus mit 60 Personen von Pfaffenhofen und ein Bus mit 50 Personen von Holzheim auf den Weg. Noch auf der Fahrt gingen einige Regenschauer nieder.

Am Parkplatz der Imberg-Bahn bei Steibis angekommen war es jedoch trocken und so machten sich inzwischen mehr als 200 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren auf den Weg zum Berggasthof Hochbühl. Viele gingen zu Fuß etwa eine Stunde und 15 Minuten, andere nahmen die Seilbahn. Der Bus mit den Musikern der „Alten Hasen“ von der Schützenkapelle Holzheim quälte sich den engen Fahrweg bis zum Hochbühl. Dafür noch ein Lob an den Busfahrer, der mit Geschick den Bus durch enge Kehren und Gegenverkehr hoch- und auch sicher wieder herunterfuhr.

An dem Hang vor dem Gasthof war ein Altartisch mit Kreuz aufgebaut, über dem sich dann die langsam eintreffenden Gläubigen versammelten. Pfarrer Rimmel und Kaplan Robin, die auch zu Fuß den Berg hinauf­gestiegen waren, feierten dort die Heilige Messe, musikalisch begleitet von den  Alten Hasen unter der Leitung von Xaver Schweigart. Weiter erfreute uns Hermann Kohler aus Lindau mit seinen abwechslungsreichen Melodien auf dem Alphorn. Wie ein Gruß vom Himmel wurde die schöne Messe während der Kommunion mit zwei Minuten Regen gesegnet.

Nach der Messe konnten sich die Pilger in den umliegenden Alpen und Gasthöfen stärken. Ein besonderes Lob gebührt auch der Familie Kaspar mit ihrer Belegschaft, die die vielen hungrigen Gäste in kurzer Zeit versorgte. Mancher machte noch bei aufkommendem Sonnenschein eine Wanderung, bis um 16.00 Uhr der Bus wieder abfuhr. Ja, kaum waren diese sicher im Bus untergebracht, brach ein heftiger Regenschauer über diejenigen hernieder, die noch unterwegs waren.