Mini-Leiterrunde im Allgäu

 

 

 

 

 

Anfang März war die Leiterrunde der Ministranten im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg, um kommende Aktionen zu besprechen, die Gemeinschaft zu stärken, gemeinsam Gottesdienst zu feiern… Schließlich stand auch ein „Wintertag“ auf dem Programm.

Fußwallfahrt

Die Fußwallfahrt zu Beginn der Fastenzeit führte uns am Samstag, 17. Februar, nach St. Mammas in Finningen. Die Wallfahrt begann bei der Pfarrkirche St. Martin. Zum Abschluss feierten wir in Finningen die Heilige Messe.

Pilgersegen

Gott, Du hast Deinen Knecht Abraham auf allen Wegen unversehrt behütet. Du hast die Söhne Israels auf trockenem Pfad mitten durch das Meer geführt. Durch den Stern hast Du den Weisen aus dem Morgenland den Weg zu Christus gezeigt. Geleite auch diese hier versammelten Gläubigen auf ihrem Pilgerweg. Lass sie Deine Gegenwart erfahren, mehre ihren Glauben, stärke ihre Hoffnung und erneuere ihre Liebe. Schütze Sie vor allen Gefahren und bewahre sie vor jedem Unfall. Führe sie glücklich ans Ziel ihres Weges und lass sie wieder unversehrt nach Hause zurückkehren. Gewähre ihnen schließlich, dass sie sicher das Ziel ihres irdischen Pilgerweges erreichen und das ewige Heil erlangen. Amen.

 

 

 

 

Haus- oder Wohnungssegnung

„Im Namen Jesu Christi bitten wir, dass dein Frieden, Herr, in diesen Raum einzieht“ oder „Dein Heiliger Geist möge durch diesen Raum fließen und dieses Haus mit deinem Geist füllen.“

Mit diesen Worten hat Pater Robin Häuser und Wohnungen in unserer Pfarreiengemeinschaft gesegnet. Die Segnung eines Hauses entspricht der alten christlichen Sitte. Jesus gebot seinen Jüngern, beim Betreten eines Hauses diesem und seinen Bewohnern den Frieden zu wünschen (Lk 10,5). Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung vom Priester segnen lassen wollen, schlagen Sie bitte im Pfarrbüro Termine vor. Ich werde mich dann melden, um einen Termin auszumachen, damit Ihr Haus oder Ihre Wohnung gesegnet wird.

Ihr Kaplan Jean Kapena Mwanza 

Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmess

Der 2. Februar ist ein wichtiger Tag im Kirchenkalender. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden erst an diesem Tag in katholischen Kirchen und Privathäusern die Krippen und die Weihnachtsbäume abgebaut: Am 2. Februar, am im Volksmund so bezeichneten Tag „Mariä Lichtmess“, endete endgültig die Weihnachtszeit. Aus dem Alltag ist das Fest fast verschwunden. Dabei ist „Lichtmess“ eines der ältesten Feste der christlichen Kirche: Seit Anfang des 5. Jahrhunderts wurde es in Jerusalem am 40. Tag nach der Geburt Jesu gefeiert. In Rom führte die Kirche den Feiertag um das Jahr 650 ein. Mit dem 2. Februar verbinden sich viele unterschiedliche Glaubensaussagen, viele Volksbräuche und auch Bauernregeln. An Lichtmess wurden auch die für das nächste Jahr benötigten Kerzen der Kirchen und der Familien geweiht. „Mariä Lichtmess“ hieß bis 1969 in der katholischen Kirche auch „Mariä Reinigung“. Diese Bezeichnung knüpft an den Bericht des Lukas-Evangeliums an, nach dem Maria 40 Tage nach der Geburt Jesu ein Reinigungsopfer darbrachte, wie es das jüdische Gesetz vorschrieb. Beim Evangelisten Lukas ist nachzulesen, dass sich Joseph und Maria in den Tempel begaben, um Jesus, der als Erstgeborener Gott gehörte, auszulösen. Von daher kommt auch der andere Name des Festes, der sich seit 1969 im katholischen Feiertagskalender findet: „Darstellung des Herrn“. Wie das Lukas-Evangelium berichtet, begegneten Maria und Joseph im Tempel dem greisen Simeon und der Prophetin Hannah. Simeon stimmte ein Loblied auf das Kind an und pries es als Messias. Christoph Arens