Kerzenweihe und Blasiussegen

Darstellung des Herrn/Mariä Lichtmess

Vielerorts werden in Kirchen und Haushalten erst an Lichtmess die Krippen im Keller verstaut und die Weihnachtsbäume entsorgt. Und im Gotteshaus wird es noch einmal festlich, wenn mit brennenden Lichtern in die Kirche eingezogen wird. Das Fest ist unter drei verschiedenen Namen bekannt: neben Lichtmess wird es auch „Darstellung des Herrn“ und „Mariä Reinigung“ genannt. Am 40. Tag nach der Geburt Jesu brachten Maria und Josef ihren erstgeborenen Sohn nach jüdischer Vorschrift in den Tempel.

Dabei geht es bei dem Fest „Darstellung des Herrn“ um die Stelle im 2. Kapitel des Lukasevangeliums, in der Jesus im Tempel von den greisen Propheten Simeon und Hanna als Erlöser erkannt und bezeugt wurde. Für Simeon ist das Jesuskind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“. Auf diesen Lobgesang des Propheten bezieht sich der Brauch, an dem Fest die Kerzen für das Jahr zu segnen und eine Lichtprozession durchzuführen – und daher kommt auch der Name „Lichtmess“. Mit dem Bekenntnis zum Messias und dem Thema Licht ist dies ein Fest im Jahreskreis, das stark das Weihnachtsereignis in Erinnerung ruft (Quelle: katholisch.de).